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Meine Leistungsbilanz

Finanzberatung gegen Honorar im Großraum Heidelberg, Mannheim, Weinheim, Rhein-Neckar-Kreis

 

Ich habe mich 1980 selbstständig gemacht als Vermittler von Kapitalanlagen. In den ersten Jahren verkaufte ich Bauherrenmodelle in sehr guten Lagen in Heidelberg.

Daneben verkaufte ich bis 1985 Berlinfonds ( öffentlich geförderter Wohnungsbau ). Das waren Kommanditbeteiligungen, bei denen der Anleger eine Verlustzuweisung von 200 % erhielt. Beim Spitzensteuersatz bezahlte man seine Beteiligung vollständig aus ersparter Steuer. Wegen der öffentlichen Förderung gab es in den ersten 15 Jahren kein wirtschaftliches Risiko, und eine Anschlussförderung wurde vom Land Berlin immer in Aussicht gestellt. Damals hatte man noch Vertrauen in den Staat. Aber die Ausschüttungen von 2% jährlich kamen nicht, und das Land Berlin bewilligte keine Anschlussförderung, was  zum Konkurs vieler Fonds führte.

Ab 1986 verkaufte ich Schiffsbeteiligungen ( Containerschiffe ), bei denen der Reeder unbegrenzt persönlich haftete ) , überwiegend für die HCI. Es gab Verlustzuweisungen von 150 %, der Markt war im Wachstum. Anleger konnten bis Mitte der 90 er Jahre Renditen nach Verkauf von bis zu 20%, vereinzelt bis 30 % erzielen. In diesem Markt war ich bis zum Jahr 2000 voll engagiert, danach nur noch selektiv.

Ab dem Jahr 2000 verkaufte ich wegen der Verlsutzuweisungen von 100 %  Filmfonds von Boll und Cinerenta. Gelegentlich Lebensversicherungen von Clerical Medical. Obwohl ich bei der Auswahl der Filmfonds sehr vorsichtig war, ging ich Cinerenta auf den Leim.  Den Fonds 3 und 4 wurden nach 15 Jahren die zugewiesenen Verluste aberkannt, weil die Geschäftsführung Verträge zurückdatiert hatte. Der Fonds III schüttete nur  20 % aus. Bei den Fonds von Boll gab es zwar keine steuerlichen Probleme, aber die erwarteten Erträge blieben weit unter den Erwartungen. Für alle Medienfonds gilt: Steuern bezahlen und Festgeld zu machen, wäre die bessere Anlage gewesen.

Die  Lebensversicherungen von Clerical Medical brachten zwar nicht die hohen Renditen  ( die Finanzberater warben mit Vergangenheitsrenditen von 13 % ), weil die Aktienmärkte seit dem Jahr 2000 zweimal Kursrückgänge von bis zu 80 % einfuhren. Aber hier hat der Anleger kein Geld verloren. Das Problem schwächerer Renditen haben auch die deutschen Gesellschaften.  Zinsdifferenzgeschäfte mit Policen der Clerical Medical habe ich nie verkauft. Diese Anlageklasse war mir immer suspekt. .

Aus der Sicht von heute muss ich auch Aktienfonds, die ich immer empfohlen habe, völlig neu bewerten. Nach zwei Kurstürzen in 8 Jahren ( 2000 und 2008 ) kann man Aktienfonds nicht mehr als langfristige ertragreiche Sparform betrachten, die Anleihen überlegen wären.

Blicke ich zurück, so muss ich zu geschlossenen Fonds feststellen, dass - mit Ausnahme von Schiffsbeteiligungen, ( Maritim Invest weist eine außerordentlich positive Leistungsbilanz vor ) und wenigen Immobilienfonds,   eine Rentenversicherung die bessere Anlage gewesen wäre. Attraktiver als ein geschlossener Fonds wäre  immer der Kauf einer Immobilie in guter Lage gewesen.. Für diesen Vergleich ziehe ich nur die guten Fonds heran,  nicht die, denen man schon bei der Prüfung ansah, dass der Anleger eine Geldverbrennungsanlage finanzieren soll.

Meine Schlussfolgerung nach 30 Jahren: :

  • Meide Fonds, deren Basis staatliche Subventionen sind, denn der Staat ist kein zuverlässiger Partner.
  • Die Laufzeit eines geschlossenen Fonds von 15 Jahren passt nicht mehr in die  volatilen Märkte, die seit der Finanzkrise zur Deflation neigen.
  • Geschlossene Fonds prognostizieren zu hohe Renditen.
  • Geschlossene Fonds produzieren mehr Papier als Erträge.
  • Geschlossene Fonds machen den Anleger inflexibel und abhängig von Mitgesellschaftern
  • Aktienfonds  können nicht mehr als Anlageklasse betrachtet werden, die langfristig Anleihen überlegen ist. 
  • Flexibilität ist in Zeiten des schnellen Wandels Trumpf.
  • Am besten fährt der Anleger mit guten Immobilien an ausgewählten Standorten. Sie bilden die Basis eines systematischen Vermögensaufbaus.
  • Zu einem systematischen Vermögensaufbau gehören auch Sparprozesse in Riester oder Rürupverträge.
  • Festgeld,  Anleihen und Aktien sind die flexiblen Bausteine im Vermögensaufbau.

Wir sind nicht mitten in und stehen nicht vor einem Crash!. Aber wir werden mit sinnlosen Informationen  über sinnlose Produkte zugeworfen. Das alles wird noch zum Zwecke der Einschüchterung und Produktaufwertung fachsprachlich aufgemotzt. Die glänzende Fassade verbirgt das faule Holz. Davor schützt Sie nur der eigene Verstand und die Hilfe eines qualifizierten Beraters.

Meine Erfahrungen aus 30 Jahren Finanzdienstleistung bilden eine solide Basis, um meinen Mandanten bei der Auswahl einer   Kapitalanlage und der Planung eines systematischen Vermögensaubaus zu beraten. Meine Lebenserfahrung hilft mir sicherlich, für meine Mandanten Privates und Finanzielles in der Beratung so zu verbinden, dass eine optimales Finanzstruktur entsteht. 

 

 

Finanzberatung gegen Honorar im Großraum Heidelberg, Mannheim, Weinheim, Rhein-Neckar-Kreis

 

 

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